Griechenland Finanzkrise leicht gelöst: die Deutschen zahlen und basta! / Greece: The sinking ship of a maritime nation / Et si la Grèce faisait faillite… / יוון, ארץ יורדי הים: האונייה טובעת

International Herald Tribune: Seefahreration Griechenland als sinkendes Schiff / Berliner Zeitung: Künstler Wladimir Malakhov wie ein griechischer Gott... / Bild: die bösen Griechen! / Figaro, Paris: Hilferuf aus Griechenland trübt die Urlaubsträume bei Club Med / The Daily Telegraph, London: wir Briten können das Wetter genießen... wir sind glücklicherweise nicht in der Euro-Zone! / Kurier, Wien: soviel genau zahlt jedes Euro-Land; die Deutschen am meisten, klar / Frankfurter Rundschau: ...weil die Griechen Hilfe brauchen / Die Welt: ...und nun auch offiziell um Geld bitten / Hannoversche Allgemeine: getrübte Freude auf sonst GROßEN Frühling / Drachma & der Euro (Foto-Auswahl von Google)



דניאל דגן - Es ist frühlingshaft! Schönes Wetter in ganz Europa! Die Menschen freuen sich auf einen Spaziergang in sonnigen Gärten! Optimistische Gefühle kommen auf und beflügeln auch die Gedanken! Man stellt sich schon den kommenden Sommerurlaub vor! Ein schönes, sonniges Ziel am Meer! Etwa im traumhaften Griechenland...



Doch hier hört der Spaß auf. Viele Europäer sind über die Griechen echt sauer. Die Finanzkrise der Helenen fordert nun sein EU Tribut. Alle anderen Länder der Eurozone müssen zahlen. Viel zahlen! Allen voran das angeblich reiche Deutschland, der Zahlmeister der europäischen Union. Denn die Deutschen sind bekanntlich fleißig und effizient. Sie sind angeblich gut betucht. Sie können so eine Last ohne Weiteres tragen.

Ob man sich hier nicht gewaltig täuscht! Erstens sind ja nicht alle Deutschen reich. Zweitens arbeiten die Menschen zwischen Flensburg und Bodensee sehr hart für ihr Geld. Drittens sind sie stink sauer darüber, dass sie nun für die Griechen einspringen müssen, was in vielen Schlagzeilen zum Ausdruck kommt.

Apropo "Müssen": "Müssen" müssen die Deutschen und die anderen Europäer gar nicht. Die Griechen können doch die Drachma wiedereinführen. Und dann - wenn ihre Wirtschaft wieder auf die Beine kommt - die Verhandlungen über Wiederaufnahme in die Eurozone beginnen. Dann aber bitte mit richtigen, transparenten und überprüfbaren ökonomischen Daten!

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