Leiden der Mächtigen: „ich lebe im Käfig… ich fühle mich wie ein hochgehender Dampfkessel“ / En La Moncloa, Sonsoles Espinosa se siente como en una sartén hirviendo/ Zapatero’s wife laments the „pressure cooker“ of public life

Vanity Fair: der Pfeil zeigt die Überschrift / Qué: José Zapatero und Sonsoles bei einer Kunstausstellung, wo sie sich praktisch auch selbst ausstellen... / El Impartial: sie fühlt sich eingeengt / Europa Press: ...eben im Käfig / ABC: La Moncloa interessiert mich nicht / Diario del Sur: Juni 2009 - Stimmabgabe in der Provinz  / La Razón: Besuch der Akropolis in Athen / El Mundo: bloß weg aus Madrid... Sonsoles geht eigene Wege - hier in Asturien



דניאל דגן - An der Seite der Mächtigen, die uns regieren, leben ganz normale Menschen. Manche von ihnen lieben die Nähe zur Macht und stellen sich gerne bei jeder Gelegenheit zur Schau. Doch andere leiden darunter. Sie mögen nicht das große Tamtam. Sie würden die Anonymität vorziehen. Sie wollen nicht immer beobachtet werden. Und sie sehnen sich danach, wie jeder von uns einfach das Leben zu genießen. Weg von den großen Empfängen und vielen offiziellen Anlässen.



Es ist eher selten und fast unglaublich. Doch es ist wahr. Solche Personen gibt es, die das ganze Gedödel der Macht nicht mögen. Eine hat sich nun geoutet: Sonsoles Espinosa, die Frau an der Seite des spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero. Ganz Spanien ist Ohr. Schon seit Tagen. Kritiker zählen die vielen Privilegien, die die angeblich undankbare Sonsoles Espinosa auf Kosten der Steuerzahler im Palacio de la Moncloa genießt und auch gerne wahrnimmt.

Doch die erste Dame Spaniens bleibt bei ihrer Darstellung, die sie über enge Freunde der Zeitschrift Vanity Fair verriet. Hier einige Formulierungen, die den Tenor gut wiedergeben: ich lebe in einem Käfig... ich fühle mich wie ein hochgehender Dampfkessel... ich betrachte mich übrigens auch nicht als die erste Dame... diese Rolle ist bei uns für die Königin reserviert... und dann auch noch für die Prinzessin von Asturien, die Frau des Thronfolgers... lassen Sie mich bloß aus dem Spiel...

Sonsoles Espinosa fühlt sich in Barcelona viel wohler als in Madrid. Sie mag es, in einem Café in León zu sitzen, wo sie Jura studierte und ihren Mann kennenlernte. Die Musikliebhaberin hat übrigens in der privaten Universität Colegio Leonés gelehrt. Sie ist mit der Stadt und ihren Kunstschätzen sehr verbunden. Sie wirbt aktiv dafür, dass das Ministerium für Kultur Mittel zur Verfügung stellt, um eine neue, teure Orgel für die Kirche in León zu erwerben.

Wir, die vielleicht nicht mit Mächtigen zusammenleben, haben es gut. Wir nehmen eben vieles oder auch alles wahr, was Sonsoles Espinosa so vermisst. Freuen wir uns!

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