Aintree, Kibbuz, Hoppegarten: der Mensch und sein Pferd / Aintree Ladies: forget Labour & Tories… have them visit my Kibbutz! / משמר העמק, איינטרי, הופאגארטן: סוס ורוכבו

Aintree: die offizielle Website / Look, Großbritannien: schauen Sie sich das an! / Telegraph, London: von Kopf bis Fuß - die Damen beherrschen die Szene! / Guardian: Dame und Polizist / Damen im Anmarsch / Landkreis Megiddo (Grün): weißer Kreis - Kibbuz Mishmar Ha'emek / Dor Ranch: eines von vielen Reitangeboten  / Yediot: Künstler Moshe Givati (Text in Hebräisch) lebte im Kibbuz und holte sich dort Inspiration für diese Werke (Photos: Courtesy Artists House Tel Aviv) / Berlin Visavis: Pferde als Helden / Mittendrin, Heimatzeitung: Hoppegarten! / Tagesspiegel, Berlin: Hut und Wettfieber / ...was auch Behinderten zugute kommt / FAZ: doch manchmal ist es zuviel! / Hoppegarten Website: Beagle Boy & Eduardo Pedroza haben miteinander gewonnen



דניאל דגן - Heute bin ich leider etwas spät dran. Warum? Weil ich durch Lektüre der Presse die British Ladies from Aintree bewundert habe. Von Kopf bis Fuß! Und überhaupt! Spannende, bunte Kreationen, die für uns alle zum Anschauen da sind. Erste, ganz bescheidene Impressionen gleich unten.



Dabei habe ich fast vergessen. Aintree ist ja eigentlich ein Gallopprennen für Pferde und Menschen, die sich mit den Tieren sehr gut verstehen und sie somit zu Höchstleistungen bringen. Das erinnert mich an meine Kindheit und Jugend im Kibbuz, wo wir ja mit Tieren aufgewachsen sind. Natürlich auch mit Pferden. Wir liebten sie. Und sie liebten uns.

Eine Zeitlang bestand meine Aufgabe darin, morgens sehr früh aufzustehen und das Frühstück für das ganze Internat zu holen. Wir waren Hunderte Jugendliche. Es gab also viel zu tragen. Das schafft der Mensch allein nicht. Unsere Pferde kamen zum Einsatz. Ich habe sie also vor den Wagen gespannt und bin mit ihnen zur großen Küche des Kibbuz gefahren. Und dann wieder zurück zum Speisesaal im Internat, wo die ersten Kommilitonen eintrafen und auf ihr Frühstück warteten. Das waren vielleicht Zeiten!

Pferde gibt es natürlich auch heute in meinem Kibbuz. Und in der ganzen Region im Norden Israels. Es ist der Megiddo Landkreis, der nach dem berühmten Tel Megiddo genannt wird. Megiddo war eine Stadt, die auf der strategischen Straße zwischen Alt-Ägypten und Mesopotamien lag. Dort ritten schon vor Tausenden Jahren die Pharaonen... dort begegneten sie sich - nicht immer friedlich - mit Armeen aus Babylon. Die Pferde waren immer dabei!

Und nun wieder nach Berlin zurück, wo Rennsport ja Tradition hat. Seit einiger Zeit ist Hoppegarten vor den Toren der Hauptstadt wieder im Betrieb. Auch in der jetzigen Saison wollen uns die Organisatoren mit einigen markanten Veranstaltungen locken. Früher war ich schon mal da, und ich kann gerne bezeugen: es lohnt sich! Echte Spannung liegt in der Luft, wenn die Pferde auf den Platz kommen!

Denken Sie bitte an die passende Garderobe. Endlich wieder Gelegenheit, einen Hut zu tragen. Und viele andere Sommer Kreationen auch. Eines Tages werden sich vielleicht selbst die Damen von Aintree Anregungen und Inspiration beim Hoppegarten holen.

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