Kein Aprilscherz zum heutigen 1.04.2010! / State of the World on April Fool’s Day: a deadly, Serious Business / למרות האחד באפריל: מצב העולם מאוד רציני

Le Figaro, Paris: Berichte über Terror / Avital Alter, Jerusalem: Obama schläft... während die iranische Bombe kommt... / The Economist, London: wie Phoenix aus der Asche? noch keine nachhaltige Erholung der Wirtschaft / Time: Gesundheitsreform kommt - doch mit vielen Macken / Wirtschaftswoche: Rösler dreht an bitteren Pillen für uns alle ! / Emma: kein Pardon für Roman Polanski! / Focus, Italien: ...zumal sexueller Missbrauch nun auch die Kirche beschäftigt / Südwest Presse: Papst im Skandal-Tief... Spannungen Deutschland-Türkei... Guantanamo... / CBS: in Afrika bekämpft man AIDS mit Beschneidung für Männer; kleiner, erster Erfolg / Spiegel Wissen: dürfen wir also von einer besseren Welt träumen? /  Asian Woman: Schönheit zum Frühling! / Art: Kunst macht fröhlich! / ¡HOLA!, Madrid: Familienglück ist möglich! - wie bei Julio Iglesias / Rheinische Post: ...oder auch hier in Wimmlingen!



דניאל דגן - Auch die heutigen Schlagzeilen werden von negativen Ereignissen beherrscht. Terror in Moskau und im Kaukasus. Andauernde nukleare Bedrohung aus dem Iran. Überlastete oder gar bankrotte soziale und finanzielle Systeme im Westen, die den Zusammenhalt der Gesellschaft gefährden. Unausgegorene Gesundheitsreform in Amerika, die immer noch viele Gegner hat und noch lange nicht fit ist. Ausbeutung, Missbrauch, Korruption, sexuelle Vergehen an Kindern und Jugendlichen - selbst in der Kirche!



Müssen wir uns diese Lektüre gefallen lassen? Auch am heutigen ersten April, an dem man eigentlich lustige Scherze erwartet? Was tun uns die Journalisten an, indem sie uns täglich - selbst heute! - mit dieser Flut von unerfreulichen Berichten und Warnungen bombardieren? Sind wir Opfer eines täglichen Komplotts zwischen bösen Politikern, Kriminellen, Gewalttätern, Verbrechern - und eben den Kollegen der schreibenden Zunft, die uns das schlimme Geschehen immer wieder so markant ausmalen?

Als Journalist muss ich zugeben: klar, wir Kollegen drehen gerne an dieser Spirale der negativen Schlagzeilen. Wir konkurrieren sogar miteinander, um diese auch noch dramatischer zu präsentieren. Es ist schon oft vorgekommen, dass manche böse Taten gezielt für die Medien begangen wurden. Einfach um Aufmerksamkeit zu bekommen. Einfach um den nächsten Aufmacher auf der Titelseite zu produzieren.

Nach dieser Beichte nun der Rat, der besonders zum ersten April passt: vergleichen Sie immer wieder kritisch und mit offenen Augen. Suchen Sie den Königsweg zwischen Anteilnahme und Distanz. Sonst werden Sie dauernd schlaflose Nächte verbringen! Üben Sie sich in Gelassenheit, auch wenn das Drama des Lebens Sie immer wieder packt. Suchen Sie die innere Ruhe in sich selbst. Die Welt ist nicht perfekt. Dafür können auch wir Journalisten nichts!

Enagagieren Sie sich dennoch gezielt für Sachen, die Ihnen wichtig erscheinen. Wie in dieser Website an vielen Stellen immer wieder gezeigt wird. Die Welt wird dadurch gewiss noch lange nicht vollkommen sein. Doch sie wird vielleicht ein Stück besser. Immerhin!

Vorsicht: Aprilscherz! / April Fool's Day

Trost für schwere Tagen können Sie bei alten, schönen Traditionen finden. Hier am Beispiel Pessach:

Hochaktuell: Mazza Design für die Feiertage! Gilt bestimmt auch für Ostern!

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