Brasiliens Präsident im Nahen Osten: lässt sich LULA von seinem Freund Ahmadinedschad EINLULLEN? / Lula da Silva of Brazil in Israel: take a look at your own Wall, Favelas… / לולה, כך ל א נוהגים



דניאל דגן - Dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, der den Nahen Osten besucht, haben wir an dieser Stelle viel Glück und Erfolg gewünscht. Sein Land ist enorm wichtig und möchte mehr Gewicht in der Weltpolitik bekommen. Er selbst ist talentiert, populär und ehrgeizig. Nun hofft er, Annährung und Frieden in der schwierigen Region herbeizuzaubern.

Jerusalem Post: Lula & Ministerpräsident Netanyahu lachen für die Kameras; doch die Brüskierung bleibt bestehen... / Kikat Blog: ...denn Lula lässt sich leider einlullen / Die Presse, Wien - Interview und Leser-Kommentar: ...von Extremisten, die im Namen des Islam Hass & Hetze propagieren / My Heimat: bloß nicht einlullen lassen!



Doch daraus wird nichts. Der Besuch begann mit einem Eklat, den der brasilianische Präsident selbst provozierte. Lula hat es abgelehnt, einen Kranz am Grab von Theodor Herzl niederzulegen - eine protokolarische Routine für Staatsgäste in Israel. Damit hat der südamerikanische Präsident seine Gastgeber unnötig brüskiert. Und er hat vor allem ein falsches, gefährliches Signal gesetzt.

BBC: sieht Lula die eigene Realität noch? hier die Mauer, die Reiche von Armen in Rio de Janeiro trennt / Technoboard, Pravda: auch die Probleme in der eigenen Hemisphäre werden übersehen; hier Gunatanamo & Haiti / Jeune Afrique: ...von Intoleranz in Europa ganz zu schweigen; hier Minarett-Verbot in der Schweiz / FAZ, Neues Deutschland: schlaue Leute lassen sich nicht einlullen!

Herzl gilt als Vordenker der Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes. Mit seinem Buch Der Judenstaat hat er die alte Sehnsucht der Juden für Israel politisch untermauert. Somit hat er dem Zionismus viele, entscheidende Impulse gegeben. Die schon vorhandene Infrastruktur des modernen jüdischen Staates, die ab Mitte des 19. Jahrhundersts entstand - weitgehend übrigens durch die Arbeit von orientalischen Juden, darunter auch viele iranische Juden - bekam nun ein politisches Gesicht. Der Aufbau Israels wurde auf die Tagesordnung der Weltpolitik gesetzt.

Was wollte Lula mit seiner provokanten Weigerung ausdrücken? Lehnt er etwa den jüdischen Staat gänzlich ab? Oder will er einfach bei seinen muslimischen Freunden punkten - vor allem beim iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, der ja die Vernichtung des Staates Israel mit großem Nachdruck propagiert?

Lula müsste wissen: solche falschen Signale bringen nichts. In Israel hat der brasilianische Präsident an Ansehen und Vertrauen verloren. Bei den Feinden des jüdischen Staates gilt er nun als ein Schwächling, der sich von Erpressung beeindrucken lässt. Als Vermittler im Konflikt zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn kommt Lula bestimmt nicht mehr in Frage.

Lula, lass Dich nicht mehr einlullen! Noch bist Du ja in Israel. Nutz diesen Aufenthalt! Sprich bitte mit jüdischen Flüchtlingen aus dem Iran, die ja in Israel eine wichtige Volksgruppe bilden. Lass Dir von ihnen erklären, wie Dich der Ahmadineschad ganz gezielt einlullt ... diese Menschen kennen den Iran sehr gut. Sie können Dir einiges über die Sehnsucht nach Freiheit erzählen. Auch und gerade unter dem momentanen Schreckensregime der Ayatollahs in Teheran. Auch und gerade was Frauenrechte und Menschenrechte überhaupt angeht.

Lesen Sie bitte diesen Beitrag (English) des großen amerikanischen Autors Mark Twain über seinen Besuch im damaligen Israel. Wir schreiben das Jahr 1869... so sieht es in Israel / Palästina aus... Die Eindrücke aus Israel befinden sich in den Chapters XLVI - LVI

Augenzeuge Mark Twain: lassen Sie sich von Geschichtsfälschung nicht einlullen!

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