Flugsicherheit: was tun, wenn die Religion den Scanner verbietet? / No scanning, no boarding? It’s time to involve religious leader in Flight Security / הגלאי והאמונה הדתית: נדרשים פתרונות חדשים

Daily Mail: die erste Meldung / Times, Telegraph: die ganze britische Presse beschäftigt sich nun mit dem Vorfall / CBS, USA: die Scanners kommen! / Le Figaro: ein Thema auch in Frankreich, wo immer mehr Muslime leben / dieser Attentat-Versuch von einem jungen Nigerianer / ...war der Auslöser für die weltweite Einführung von Scannern / Sun, Großbritannien: ein Kofferträger von British Airways, der am  Airport Heathrow arbeitet, sammelt Geld für Terror-Aktivisten; nun wurde er festgenommen



דניאל דגן - Das ist ein Novum: zwei muslimische Frauen wurden am Fliegen gehindert, weil sie sich nicht von einem Scanner untersuchen lassen wollten. Der Vorfall ereignete sich am Flughafen in Manchester, Großbritannien. Die verschleierten Frauen sollten nach Pakistan fliegen. Für die Kontrolle durch den Scanner wurden sie zufällig ausgesucht.



Die Frauen nannten religiöse Motive für ihre Weigerung. Das muss man respektieren. Das hat man auch getan. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass die beiden Burka-Trägerinnen beim nächsten Mal nicht wieder zur Scanner-Untersuchung aufgefordert werden. Dazu bräuchten sie etwas Glück. Denn zurzeit werden nur einzelne Passagiere in Manchester gezwungen, durch den Scanner zu gehen.

Doch was passiert, wenn der Scanner zur Pflicht wird und womöglich flächendeckend eingesetzt wird? Sollte diese Entwicklung eintreten, müsste man wohl über Ausnahmen nachdenken. Vielleicht eine andere Methode der Kontrolle für diejenigen, die den Scanner aus religiösen oder anderen Gründen strikt ablehnen?

Nachdenken kann man auch über die Möglichkeit, muslimische Geistliche miteinzubeziehen. Vielleicht lässt sich eine Regelung finden, die den Scanner auch für strenggläubige muslimische Frauen annehmar macht. Vielleicht brauchen sie bloß die Zustimmung einer von ihnen respektierten religiösen Autorität.

Das sind Beispiele für die Probleme, die verstärkt auf Europa zukommen. Neue, kreative Lösungen sind erforderlich. Diese kann man nun im Dialog mit allen Betroffenen finden. Ob Burka Trägerinnen oder nicht - friedfertige Menschen soll man am Fliegen nicht hindern. Terroristen und Flugzeugentführer dagegen müssen erkannt und überführt werden. Fligen dürfen sie auf keinen Fall.

Wichtig ist vor allem, dass die Flugsicherheit nicht auf der Runway bleibt. Noch gibt es leider viele Menschen, die Flugzeugentführungen als politische Waffe befürworten. Noch dominiert in manchen Kreisen die Kultur der Verherrlichung von Selbstmordattentaten.

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