Falklands oder Malvinas? das ist die Gretchenfrage! / Malvinas: guerra por el petróleo? / מלבינאס, קולוניאליזם, נפט: סכנת מלחמה

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דניאל דגן - Manchmal verraten Namen alles über einen Konflikt. Das ist der Fall bei den erneuten Auseinandersetzungen zwischen Großbritannien und Argentinien. Die Lage ist äusserst gefährlich. Es könnte erneut zum Krieg kommen.



Die Argentinier - und mit ihnen alle anderen lateinamerikanischen Völker - nennen die im Südatlantik vorgelagerten Inseln östlich von ihrem Land Malvinas. Und sie beanspruchen die volle Souveränität auf diesem strategisch wichtigen Gebiet.

Die Briten nennen die ferne Inselgruppe Falklands und behaupten, dass sie, und sie allein, die Souveränitätsrechte ausüben können. Das ist wohl auch der Wunsch der wenigen Anwohner, die in den von Engländern errichteten Siedlungen auf diesem Gebiet leben.

Der seit vielen Jahren anhaltende Konflikt führte 1982 zu einem Krieg, bei dem Argentinien unterlegen war. Doch nun verschärft sich der Konflikt wieder dramatisch. Die Engländer glauben, dass tief im Boden der Malvinas Erdölvorkommen lagern... sie bohren nun fleißig, um diesen wichtigen Schatz zu nutzen.

Das will Argentinien keineswegs hinnehmen. Präsidentin Cristina Fernández (genannt auch Cristina Fernández de Kirchner) unterschrieb vor wenigen Tagen ein Dekret, das den Seeverkehr vom südamerikanischen Festland zu den Malvinas stark einschränkt. Ist das die erste Stufe zur Seeblockade?

Der sozialdemokratische Premier von Großbritannien, Gordon Brown, antwortete mit der Drohung, für die Falklands wieder in den Krieg zu ziehen. Brown befindet sich im Wahlkampf. Er steht unter starkem Druck und will sich patriotisch zeigen - wie einst die Eiserne Lady Margaret Thatcher, die den Krieg von 1982 für ihr Land entschied...

Die Geographie und die Geschichte lehren uns eindeutig: langfristig wird Großbritannien die Falklands nicht halten können. Auch dieses Überbleibsel der Kolonialzeit wird eines Tages beseitigt sein. Doch wann? Und zu welchem Preis?

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