Neue Strategie in Afghanistan? in diesem Film waren wir bereits… / US, British troops about to capture Marja; but who will keep the Taliban stronghold on the long run? / מתקפה של נאט“ו באפגניסטן: בסרט הזה כבר היינו

New York Times: es geht los.. / ...US Soldaten im Einsatzgebiet / ...wo sie letzte Anweisungen bekommen / Washington Times: die neue Strategie lautet... / Los Angeles Times: ...das eroberte Gebiet den von NATO trainierten Streitkräften zu überlassen / Independent: großangelegte Offensive... / Dave Brown: ...in der Großbritannien mehr Soldaten & Finanzmittel einsetzt / Times of London: ...um die Talibans endlich zu besiegen / Guardian: doch wer ist Freund und wer ist Feind? / Steve Bell zieht Bilanz: in Afghanistan sind bereits soviel britische Soldaten ums Leben gekommen wie im Falklands War 1982



דניאל דגן - "Man kann aus Bajonetten einen Thron bauen, aber man kann nicht lange darauf sitzen. Dieser weise Spruch wird vielen zugeschrieben. Es ist schwer nachzuvollziehen, wer ihn zurest formulierte. In dieser oder jener Form.



Doch eins ist absolut klar: der Spruch gilt für alle Armeen, die in einem fremden Land kämpfen. Und das seit tausenden von Jahren... er gilt auch für Afghanistan, wo NATO Truppen gerade eine neue Offensive begonnen haben, die uns als "Neue Strategie" erklärt wird.

Die große Last dieses Krieges tragen vor allem amerikanische und britische Truppen, die nun in der Region Hemland die Hochburg der Talibans Marja einnehmen wollen. Es wird allgemein erwartet, dass dies relativ schnell gelingt. Die Übermacht der westlichen Truppen ist eindeutig. Dagegen können die Talibans wenig bieten.

Doch was kommt danach? Wird die NATO diese Region auf Dauer besetzen? Dann riskiert sie tägliche Attacken aus dem Hinterhalt. Möglicherweise durch Selbstmordattentäter. Das erlebt die intenationale Streitmacht selbst in der Hauptstadt Kabul, die ja von einem befreundeten Staatswesen regiert wird...

Auch die Strategen der NATO kennen den Spruch mit den Bajonetten. Sie wissen, dass Hemland - und andere Regionen Afghanistans - durch eine fremde Macht nicht zu halten sind. Daher hoffen sie, dass afghanische, befreundete Truppen sehr bald die Kontrolle übernehmen. Zu diesem Zweck werden immer mehr einheimische Soldaten ausgebildet.

Doch die Frage ist letztlich nicht die Stärke der neuen afghanischen Einheiten. Die Frage ist die Gesinnung der Menschen, die die Waffen tragen... ganz im Sinne der Berlinale, die uns in diesen Tagen auch spannende Schlachten auf der Leinwand bietet, möchte man sagen: in diesem Film waren wir schon!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Riskante Strategie: mehr Krieg, um den Krieg zu beenden...

Afghanistan: friedfertige Haltung gegen bar?

__________________________________
Please also follow us on Facebook & Twitter

Export von Demokratie: auch unter Obama wird es nicht funktionieren / Afghanistan: Good Will alone won’t fix the problem / למה אובמה נכשל גם באפגניסטן

Ob in Afghanistan oder im Irak: die Ziele des Westens werden vor Ort ganz anders wahrgenommen / Afghanistan & Iraq at War: what Obama sees is not what America gets / על מלחמות טובות ורעות: כשלון אמריקני גם באפגניסטן, ה“בייבי“ של אובמה

Afghanistan: das wollte Ihnen Obama nicht verraten / Comment is free – unless your boss is Barack Obama / אובמה: עלבון לנתניהו – לא נורא; עלבון לנשיא – חס וחלילה

Al Kaida القاعدة‎ Rätsel: wir wissen bereits, dass wir nichts wissen / Al Qaeda: a replacement for al-Yazid alias al-Masri alias Who / סיכול ממוקד בפקיסטן: איפה הם אנשי אל קאעידה כולם

Taliban in Afghanistan, Al Shabab in Somalia, Al Shabwan in Yemen… alles bloß Al Kaida? / Bloodiest week and yet more casualties; „I’d throw away my medal… bring back the lads who died“ – Soldier

Schlagwörter: , , , , , ,

Anmelden