Obama & Zapatero: wirksam wie Demosthenes reden – jedoch ohne Steine im Mund! / Washington, National Prayer Breakfast: liberal leaders without pebbles in their mouths! / לדבר כמו דמוסטנס

Star Telegram, Washington: Obama als Prediger für "Civility" / White House: der liberale US Präsident bei den streng Konservativen Veranstaltern; keine Gelegenheit zum Reden auslassen! / Zapatero scheint beeindruckt zu sein... / ABC, Madrid: die Macht der Rethorik schätzt auch die schöne Michelle! / El Periodico, Barcelona, kritisiert: wieso redet der Sozialist Zapatero bei den Erzkonservativen? / El Mundo, Madrid, belächelt: Zapatero wer? in den USA nimmt man ihn gar nicht zur Kenntnis... / ...doch er bewegt die versammelten Zuhörer, wenn er auf den Krieg zu sprechen kommt / ...und dabei auf spanischen Soldaten verweist, die zuletzt in Afghanistan starben / ABC: der weltliche Zapatero spricht sogar über die Bibel - alles für Freund Obama! / Libération, Paris: Griechenland mag Pleite sein... / Malhanas: ...doch nicht seine großen Denker und Redner: Demosthenes! / hier redet er vor dem Ozean, nachdem er sich Steine in den Mund legte... / History for Kids: ...und hier wagt er sich ans Publikum - erfolgreich!



דניאל דגן - US Präsident Barack Obama und der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero wurden von ihren eigenen Anhängern scharf dafür angegriffen, dass sie die Einladung einer evangelischen, erzkonservativen Organisation annahmen, eine sogenannte Predigt vor illustren Gegnern zu halten. Jeweils in Washington und in Madrid hagelte es Kritik.

The National Prayer Breakfast: Obama begibt sich in die Höhle des Löwen...



Doch bei der hochkarätigen, stark beachteten Versammlung mit mehr als zweitausend geladenen Gästen konnten beide Politiker erfolgreich punkten. Ausgerechnet bei ihren scharfen ideologischen Gegnern.

Das ist die Macht der Rethorik. Es sind die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Mit den richtigen Akzenten. Mit der passenden Betonung. Mit Emotionen. Mit Ausstrahlung, die auch Glaubwürdigkeit vermittelt.

Desayuno de la Oración: Ministerpräsident Zapatero überwindet seine Ängste und eifert nach...

Obama scheint diese Macht wieder entdeckt zu haben. Neuerdings sucht er das direkte Gespräch mit seinen schärfsten Rivalen. Zuletzt glänzte er im Kreis der republikanischen Senatoren und Abgeordneten, die seine Reformen zu Fall bringen wollen. Er bekommt vielleicht doch noch die Chance, manche umzustimmen. Oder sie jedenfalls nachdeklich zu machen.

Demosthenes: der Lehrmeister, der das Gespräch vor dem Publikum zur Redekunst entwickelte...

Zapatero wird wohl seinen vielen Gegnern in Spanien von nun an auch direkter begegnen. In Washington machte er einen guten Anfang. Es war für ihn ein Lehrstück. Und auch für die konservativen Zuhörer, die sonst nicht viel vom sozialistischen Ministerpräsidenten halten. Für sie ist Zapatero den USA in den Rücken gefallen, als er prompt nach seiner Wahl den sofortigen Abzug der spanischen Truppen aus dem Irak anordnete.

Auch im Zeitalter der modernen Medien kann nichts das direkte Gespräch ersetzen. Eine Ansprache von Angesicht zu Angesicht kann Menschen bewegen. Das wissen wir spätestens seitdem Griechen Demosthenes, der im 4. Jahrhundert vor Chr. lebte.

Demonsthenes Δημοσθένης - der Grieche, der uns die Redkunst schenkte

Demosthenes - the Orator and Statesman

Miteinander & zueinander Sprechen... ohne Technik & Pipapo...

Immer wieder: Termine; Sie sind herzlich eingeladen!

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