Israel wurde nicht WEGEN sondern TROTZ der Shoa gegründet / Holocaust Memorial Day / ישראל לא הוקמה בגלל אלא למרות השואה

Yediot: der israelische Staatspräsident Shimon Peres am Gleis 17 im Bahnhof Grunewald, von dem Berliner Juden in die Gaskammer transportiert wurden; inzwischen hielt Peres eine viel beachtete Rede im Bundestag / Ma'ariv, Yedioto: viele Israelis waren dabei, als Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in Auschwitz sprach / Ha'aretz: der türkische Ministerpräsident Recep Erdogan bezeichnet die Shoa als das schlimmste Verbrechen aller Zeiten / Turkish Weekly erinnert an die Rettung von Juden zwischen 1933 und 1945 / wir schreiben das Jahr 1492: mit solchen Schiffen hat das osmanische Reich Juden aus Spanien gerettet / Besuch am Ort der großen Aufmärsche der Nazis: Hitler grüßt die Massen / auf dieser Treppe stand der Führer / von dieser Tribüne aus sprach er zu den Massen / mit diesem Lichtspektakel hat er sie beeindruckt (Fotos: Heribert Schmitz)



דניאל דגן - Heute begeht man in aller Welt Yom Ha'shoa - Holocaust Memorial Day. Es ist ein trauriger Tag. Man erinnert an Millionen jüdische Menschen, die systematisch von den Nazis ermordert wurden.

Doch es ist auch ein glücklicher Tag. Das Vernichtungslager Auschwitz wurde durch die Rote Armee befreit. Für die Völker Europas und die Welt gab es wieder Hoffnung und Zuversicht.



Die Grundlagen für die Entstehung eines modernen jüdischen Staates wurden bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts gelegt und später durch harte und konsequente Arbeit Anfang des 20. Jahrhundert befestigt. Damals gab es zwar immer wieder Judenverfolgung in vielen Teilen der Welt - einschließlich im Orient und im arabischen Raum. Doch es gab weder Naziherrschaft noch minuziöse Pläne, jüdisches Leben in Europa und in aller Welt komplett auszulöschen.

Eine besondere, positive Rolle in der jüdischen Geschichte spielte die Türkei. Nach der Vertreibung der Juden aus Spanien im Jahre 1492 hat das osmanische, muslimische Reich Schiffe geschickt, um Juden vor der Verfolgung zu retten. Während des zweiten Weltkrieges und noch davor bot sich die Türkei als Zufluchtsort für viele Juden an.

Diese Umstände sollte man beherzigen. Gerade jetzt, wenn der türkische Ministerpräsident Erdogan immer wieder gefährliches Vokabular benutzt, um sich die Unterstützung von Extremisten im eigenen Land zu sichern. Jetzt ist höchste Zeit, die jüngsten Spannungen zwischen Israel und der Türkei wieder abzubauen. Für beide Seiten steht einfach zu viel auf dem Spiel.

Informationen zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg finden Sie hier:

Zeppelinfeld & Zeppelinhaupttribüne

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