Ferieninsel Mallorca: der Terror kommt nach Europa / Zapatero pide a la policía que extreme la vigilancia / הטרור מגיע לאירופה: אפשר וצריך להתגונן

El Pais, La Vanguardia, ABC: spanische Schlagzeilen drücken Empörung aus



דניאל דגן - Spanien ist entsetzt und schockiert. Die baskische Untergrundorganisation ETA, die für die Unabhängigkeit vom Baskenland seit Jahren mit Gewalt kämpft, hat wieder zugeschlagen. Die sozialistische Regierung von José Zapatero und die konservative Opposition von Mario Rajoy sind sich darüber einig, dass es keine Verhandlungen mit der ETA geben kann. Sie stufen die Aktivisten der Organisation als Terroristen ein und wollen sie mit allen Mitteln bekämpfen. Eine Verletzung der territorialen Integrität von Spanien kommt für sie nicht in Frage.



ETA - knapp Tausend Todesopfer und kein Ende

Damit wird Europa daran erinnert, dass die nationalen, religiösen und ethnischen Konflikte auf dem Kontinent noch lange nicht vom Tisch sind. Die Menschen - nunmehr sind es überwiegend Urlauber, darunter viele Deutsche - wollen genießen und erleben. Doch gleichzeitig müssen sie erkennen, dass der Terror sie auch auf paradiesischen Inseln treffen könnte.

Blinder Terror gegen Zivilisten droht auch von anderen Organisationen und Gruppen, die in europäischen Ländern große Anhängerschaft rekrutiert haben. Gerade Spanien kann ein Lied davon singen. Die Hauptstadt Madrid wurde ja schon mal das Ziel von brutalen Anschlägen.

Was lernen wir daraus? Was müssen wir Tun? Notwendig ist eine anti-Terror Strategie:

- Es ist an der Zeit, dass sich die Staaten Europas auf diese Bedrohung besser einstellen. Jeder von uns kann viel tun, um Menschenleben zu retten und die Schäden so gering wie möglich zu halten.

- Verhaltensregeln bei Anschlägen und Katastrophen müssen der Bevölkerung systematisch und gezielt beigebracht werden.

- In Schulen, in Gemeinden, an Arbeitsplätzen und in Vereinen sollten die Menschen lernen, wie man erste Hilfe leistet und wie die Rettungskräfte unterstützt werden können.

- Panik ist gefährlich. Aber eine Portion Wachsamkeit und Vorsicht ist geboten. Die Polizei kann nicht überall sein. Sicherheitsexperten können jedoch den Menschen erläutern, wie man schon im Vorfeld Gefahren erkennt. Der Appell des spanischen Ministerpräsidenten José Zapatero an die Polizei seines Landes (lesen Sie bitte dazu die Schlagzeile oben) - mehr "vigilancia", also Wachsamkeit -  zu demonstrieren, muss an jeden Bürger in Europa gerichtet sein.

- Städte und Gemeinden müssen in die Lage versetzt werden, ganz kurz nach Terroranschlägen schnelle Hilfe zu leisten und die Spuren zu beseitigen. Eine entsprechende, spezielle Ausbildung für den Katastrophenschutz ist dringend vonnöten. In Israel wurde mehrfach bewiesen, dass die Normalität binnen Stunden (manchmal Minuten!) wieder einkehren kann. Das ist auch deswegen wichtig, weil die Terroristen damit ihr Ziel verfehlen, die Gesellschaft zu verunsichern und zu destabilisieren.

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