Europa, Deine Flüchtlinge & Sklavenarbeiter: Beispiel Kalabrien / Guerra urbana… caos… „il ghetto che l’Italia non si può permettere“ – Romano Prodi / החומה האירופית אינה עוצרת את הפליטים מאפריקה

Il Messaggero: Straßenschlacht, Verletzte / La Repubblica: Gewalt & Sachschäden, Armut, Verlegung in andere Orte... / La Stampa: Berichte von der Zwangsevakuierung, die Gewalt auslöste / RAI TV: auch im Flüchtlingslager - Kommunikation per Facebook / Website Romano Prodi: Nein zum Ghetto in Europa! / St. Mary's Justice & Peace Blog: Mauer & Stacheldraht an der einzigen Landesgrenze zwischen der EU & Afrika / BBC: Bilder von der europäischen Barriere zu Afrika / BBC: Barriere zwischen Menschen auch auf Zypern



דניאל דגן - Die süditalienische Kleinstadt Rosarno war am Wochenende Schauplatz von heftigen, gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und Polizisten einerseits und Flüchtlingen aus Afrika andererseits. Die Flüchtlinge, die meist illegal nach Italien einreisten, befürchten Abschiebung. Die Anwohner beklagen unerträgliche Zustände in ihrer Gemeinde und fühlen sich bedroht.



Dieses Geschehen wiederholt sich auch in anderen Städten - etwa in Griechenland, in Spanien, in Frankreich, Großbritannien und anderswo. Flüchtlinge - meist aus Asien und Afrika - wollen ihre Lebensverhältnisse verbessern, in dem sie sich in den Ländern der Europäischen Union niederlassen. Das tun auch sehr viele Einwanderer aus Osteuropa. Bei allen Problemen und Schwierigkeiten - die EU ist nun mal das gelobte Ziel.

Seien wir ehrlich: die Regierungen stehen unter enormem Druck durch die Wirtschaft, die  illegale Einwanderung zu dulden. Weswegen? weil in vielen Betrieben die Flüchtlinge unter unwürdigen Bedingungen Arbeit finden und die Gewinne dadurch steigen... Das ist eine Art moderner Sklaverei, die viele soziale Probleme mit sich bringt. Ausbeutung. Menschenhandel. Kriminalität.

Die Regierungen sind hin und her gerissen. Sie reagieren zögernd. Mal mit Duldung der illegalen Einwanderung... Mal mit harten Massnahmen dagegen... meist mit nichts tun. Nicht auszuschileßen ist, dass auch Bestechung an manchen Stellen stattfindet, um beide Augen zuzudrücken.

Europa igelt sich ein - teilweise mit physischen Barrieren, die ja immer mehr auch an den Ostgrenzen der Europäischen Union errichtet werden. Doch das wird kaum helfen, die Welle der Flüchtlinge zu stoppen.

Die EU lockt mit ihrem Wohlstand - und mit den vielen Möglichkeiten der Beschäftigung in schlecht bezahlten Jobs. Die EU lockt auch mit dem relativ einfachen Zugriff auf soziale Leistungen, von denen man in anderen Teilen der Welt nur träumen kann.

Der richtige Ansatz wäre, in den Ursprungsländern der Flüchtlinge Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Doch dafür fehlen die Voraussetzungen. Welche Politiker wagen es schon, sich mit der Wirtschaft anzulegen, die sich die Billigarbeiter und Tagelöhner aus dem Ausland holt? Wie kann man wirksam die Ursprungsländer der Flüchtlinge dazu bewegen, die Bedingungen vor Ort nachhaltig zu verbessern?

Europa wird mit dem Problem illegale Einwanderung noch lange leben müssen. Und leider auch mit den schlimmen Folgen, die es mit sich bringt.

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