Obama: Gitmo, Terror, Krise… er wollte es besser machen; doch die Realität hat ihn eingeholt… / Gitmo: Obama’s hard lesson in reality

The American Dream: The Land of Opportunity! Werden Sie Amerikaner! / Stern View: Obama heißt Liebe, Ausstrahlung, Optimismus... / McClatchy: ...und Versprechen, das Gitmo endlich verschwindet / Times: ...wobei die Alliierten helfen! / Figaro: ...doch Traum vorerst geplatzt; Obama muss Fehler zugestehen / Wall Street Journal: wir haben versagt / Szenen von abgesperrter USA Botschaft im  Jemen; Video vom Krieg in Afghanistan / White House: unter Führung Obamas wird entschieden, dass Gitmo zunächst bleibt / El Mundo: Obama vertagt die Entlassung von jemenitischen Gefangenen in ihre Heimat; hier der Souk in der Hauptstadt Sana / Huffington Post: Probleme für Obama auch in der Wirtschaft; eine Welle von Pleiten / Patrick Blower in Guardian: ein Taliban als Selbstmordattentäter...  / ...von NATO ausgebildeter Polizist als Selbstmordattentäter / Gitmo Schließung OUT; ein Berg von Problemen IN / Amos Biederman in Ha'aretz: Obama holt George W. Bush aus der Zauberkiste...



דניאל דגן - Traurig, enttäuschend, frustrierend aber leider wahr: die Realität hat den jungen, mutigen und charismatischen US Präsidenten Barack Obama eingeholt. Mehr und mehr wird er gezwungen, gegen seine eigenen Prinzipien und Versprechen zu handeln.

Für diesen Sachverhalt steht vor allem Guantánamo, das in den USA GITMO genannt wird. Gitmo - das ist das berüchtigte Gefängnis für Al Kaida Aktivisten. Errichtet hat es der Vorgänger von Obama, George W. Bush, in einer US Militärbasis auf Kuba. Dort werden die Menschen qausi ausserhalb der Legalität festgehalten.



Gitmo war ein zentrales Wahlkampfthema von Obama. Er wollte nicht hinnehmen, dass Gitmo weiterhin existiert. Er predigte wiederholt: Amerika steht für Humanität und Rechtstaatlichkeit. Amerika kann es besser. Auch Al Kaida Verdächtige werden alle Rechte von "normalen" Gefangenen bekommen - einschließlich den Zugang zu zivilen Gerichten.

Der muslimischen Welt versprach Obama ein neues Verhältnis und einen neuen Stil des gegenseitigen Respekts. Auch bei diesem Vorhaben spielte Gitmo eine zentrale Rolle. Die Gefangenen auf Kuba sollten vor zivilen Gerichten verklagt werden - oder binnen kurzer Zeit in ihre Länder entlassen. Schluß mit dem Versuch, ausserhalb des amerikanischen Rechtssystems zu operieren.

Konkret versprach Obama der jemenitischen Führung, 100 Bürger des Landes aus Gitmo zu entlassen und nach Hause zu schicken. Doch daraus wird nichts. Die jemenitischen, islamistischen Aktivisten, die in Gitmo einsitzen, bleiben erstmal auf Kuba.

Inzwischen steht fest, dass Obama immer mehr gezielte Tötungen anordnet.  Aus unbemannten Flugzeugen, die Afghanistan und Teile von Pakistan überfliegen, werden immer wieder solche Tötungen veranlasst. Auch die NATO Verbündeten setzen diese Strategie immer häufiger ein. In Deutschland wurde daraus ein politischer Skandal.

Bei Obama erleben wir ganz besonders die Kluft zwischen Wunschdenken und Realität. Drücken wir dem jungen Präsidenten weiterhin die Daumen. Ihm möge es gelingen, seine noblen Prinzipien doch noch ein Stück in die Tat umzusetzen. Auch wenn die harten Realitäten es zurzeit unmöglich machen.

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