Der Iran gerät zunehmend unter Druck / Increased Pressure on Iran to give up its Nuclear Ambitions

Israelisches Flugkörperschnellboot im Suezkanal



דניאל דגן - Der Druck auf den Iran wächst, sein Nuklearprogramm einzuschränken oder gar aufzugeben. Vor diesem Hintergrund hält sich die iranische Führung in den letzten Tagen mit provozierenden Drohungen Israel und dem Westen gegenüber deutlich zurück.



Ein wichtiger Grund hierfür ist die Korrektur der amerikanischen Iranpolitik, wie sie sich seit einigen Wochen abzeichnet. Präsident Barack Obama scheint nun überzeugt zu sein, dass seine anfängliche „weiche“ Haltung wohl zu riskant war. Er und seine Minister senden immer klarere Signale, dass die USA eine Atommacht Iran nicht dulden kann.

Missile Boat - English / Missile Boat - Deutsch

Das allein hat schon die Opposition im Iran sehr ermutigt. Sie zeigt sich nun selbstbewusster und stellt immer mehr Forderungen an die iranische Führung. Ayatollah Ali Khamenei, der oberste religiöse und politische Führer des Irans, muss nun nach Wegen suchen, oppositionelle Persönlichkeiten einzubinden, um die Macht der Ayatollahs zu sichern. Dabei wird nicht mehr ausgeschlossen, dass Ali Khamenei unter Umständen den Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad nicht mehr wie bisher vorbehaltlos unterstützt.

Unterdessen wächst auch der militärische Druck auf den Iran. Denn es zeigt sich immer mehr, dass muslimische regionale Mächte wie Ägypten, Saudi Arabien und die Golf Emirate sich durch die atomaren Ambitionen Teherans bedroht fühlen. Es geht sogar so weit, dass diese Staaten stillschweigend mit Israel kooperieren, um die Machthaber im Iran von einem militärischen Abenteuer abzuhalten.

Gerade in Europa wird diese Entwicklung mit großem Interesse beobachtet. Frankreich, Großbritanien und Deutschland sind die drei westeuropäischen Mächte, die gemeinsam mit den USA, Russland, und China das militärische Atomprogramm des Irans stoppen wollen.

In Jerualem berät derzeit die israelische politische und militärische Führung mit US Verteidigunsminister Robert Gates und mit dem Berater Obamas für Fragen der nationalen Sicherheit James Jones. Dabei geht es um eine Abstimmung der Haltung beider Seiten gegenüber dem Iran. Und nicht zuletzt auch um eine Zusammenarbeit für den Fall, dass der Westen die Weiterentwicklung des iranischen Atomprogramms nicht mehr dulden würde.

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Iran: Stop the Bomb – it’s up to YOU! / Wir sind das Volk – wir können es durchsetzen! / Switzerland ignores calls to curb cooperation with Iran Auszug:

Was macht der Iran? Er bastelt an der Atombombe. Was macht die Schweiz? Sie schließt neue, lukrative Verträge mit Teheran, um angeblich neutral zu bleiben und den Dialog doch noch zu ermöglichen. Was macht Deutschland? Es spricht sich für Sanktionen gegen den Iran aus, während der Handel über eine in Hamburg ansässige Europäisch-Iranische Handelsbank (EIH) weitergeht...

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