Klimawandel & Kopenhagen: den künftigen Generationen ein Stimmrecht geben! / It’s about the Future of Mankind / מזג אוויר? לא, הנושא הוא אקלים

Hamburger Abendblatt: letzte Warnung / Stuttgarter Zeitung: Vorzeigeobjekt Klimainsel; der Mensch kann doch was machen... / Spiegel: wir reden nur noch vom Klima, nicht mehr vom Wetter; diese ehemalige Umweltminsterin steht für das neue Bewusstsein



דניאל דגן - Schon jetzt wissen wir: die Klimakonfernz in Kopenhagen wird nichts wesentiches ändern. Der Mensch - vor allem im Westen! - wird weiterhin skrupellos die Resourcen der Erde ausnutzen und ausrauben. Unsere Städte und Gemeinden werden viel zu viel Energie verbrauchen. Das Habitat für Tiere und Pflanzen wird weiterhin schrumpfen.

Diese Entwicklung ist seit Ewigkeiten voll im Gange, weil die Menschen letzlich nur an sich selbst denken. Im Westen wurde eine hochmoderne Wirtschaft entwickelt, die weitgehend auf Ausbeutung der Natur basiert. An eine Umkehr im großen Stil ist momentan nicht zu denken.

So schrecklich es klingt, die Wahrheit muss deutlich ausgesprochen werden: diese Entwicklung entspricht dem Wesen des Menschen. Sie ist nicht zu bremsen. Schon gar nicht durch Konferenzen, bei denen die anwesenden Politiker vor allem das Wahlvolk zuhause im Blick haben.

Neue Westfälische: es kocht! / Westfälische Rundschau: Klima in Not! / Die Welt: alles nur die Sonne? / Lausitzer Zeitung: werden wir auch in Zukunft solche Aussichten genießen können? / Kurier, Wien: werden diese Pinguine sterben müssen?

In Asien, Afrika und Südamerika wollen sich Milliarden den Lebenstandart sichern, der den Menschen im Westen vergönnt ist. Und sie werden es mit aller Macht tun. Durch weitere Ausbeutung der Natur... durch forcierten Zuwachs der Wirtschaft, koste es was es wolle... und durch Einwanderung in die reiche Welt - legal, illega - ganz egal...

Doch Kopenhagen kann dazu beitragen, das Bewusstsein der Menschen nach und nach zu verändern. Das ist bitter nötig. Und das ist auch zu schaffen.

Time: werden wir noch Fisch verzehren? / TAZ: Lamas in Südamerika auch lebend sehen? / na, dann mit dieser Seejungfrau nach Kopenhagen... / FAZ: ...auch hier die Klimainsel, Kehrtwendung ist möglich  / Financial Times: ...und die neue, grüne Welt endlich Konturen annimmt

Als Konsequenz müssen völlig neue Formen und Institutionen entstehen, bei denen die künftigen Generationen das Sagen haben. Jeder Entscheidungsträger muss davor zittern, wie die Menschen, die noch nicht leben, seine Leistungen und seine Versäumnisse bewerten.

Wie sollen diese neue Formen und Institutionen aussehen? Das wird Thema einer großen gesellschaftlichen und politischen Debatte sein, die schon jetzt beginnen müsste. Denn eins ist klar: ohne Druck werden Politiker und Staatsmänner nicht handeln. Und der Druck wird nur dann erzeugt, wenn Einfluss- und Machtverlust drohen.

Der Klimawandel wird durch die sich rasant entwickelnde Weltwirtschaft beschleunigt. Viele Entwicklungsländer drängen nach Vorne und wollen Wohlstand wie im Westen für ihre Bevölkerung erzielen. Lesen Sie bitte diesen Beitrag, der sich mit diesen Themen befasst:

Globalisierung, Zukunftsangst & Demokratie ohne Grenzen

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