Asien Reise von Obama: in Tokio Begeisterung, in Hiroshima Enttäuschung / Obama’s Asian itinerary: Great Tokyo Speech & Dreaded Hiroshima Invitation / אובמה באסיה: טוקיו, סינגפור, בייג’ינג, סאול – אבל לא הירושימה

TV Kanäle NHK & FNN berichten ausführlich; hier die Begegnung mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yukio Hatoyama / Fukui Shimbun & Sakigate: Japans Zeitungen sind auch dabei / Wall Street Journal: Asien Besuch für die Wirtschaft sehr bedeutsam / New York Times: großer Auftritt in Tokio / Huffington Post: das hat Obama wohl übersehen - Protest von Greenpeace / Washington Post: davor hatte Obama Angst; die Kinder von Hiroshima bleiben unter sich / vergebens appellierte der in Japan lebende US Künstler Zichi Lorentz an Obama, Hiroshima doch zu besuchen (zichi.posterous.com) / Beijing Daily verkündet ganz GROß: Obamas Debut in China! / Shanghai Daily: Chinas Präsident Hu Jinto ist schon in Singapore - zum Gipfeltreffen von Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) / Washington Post: das sind die vier Stationen der Asienreise von Obama; Hiroshima fehlt



דניאל דגן - US Präsident Barack Obama befindet sich in Asien. Es ist eine große, wichtige Reise, die den mächtigsten Mann der Welt in seine eigene Vergangenheit zurückführt.

Wie Obama selbst in Tokyo betonte: I am “America’s first Pacific president”. Obama ist in Hawai geboren und zum Teil in Indonesien aufgewachsen. Seine Wurzeln liegen tatsächlich in der Region, die er nun bereist.



In Tokyo hat Obama eine große Rede gehalten. Er will das amerikanische Engagement in Asien verstärken und Handelsbarrieren abbauen.

Doch eine Einladung nach Hiroshima hat Obama abgelehnt. Das ist eine herbe Enttäuschung nicht nur für die Kinder von Hiroshima sondern für die ganze Welt.

Obama will in die Geschichte als der Präsident eingehen, der neue Ansätze für die atomare Abrüstung vorgibt. Ein Hiroshima Besuch wäre eine passende Gelegenheit, dieses Anliegen zu unterstreichen und dafür auch viel mehr Unterstützung zu bekommen.



Was hat Obama von einem Hiroshima Besuch abgehalten? Was hat alle seine Vorgänger dazu gebracht, ähnliche Einladungen abzulehnen? Ist das etwa die Angst vor der eigenen Geschichte der USA?

Nicht nur in Japan sucht man nach Antworten. Vielleicht wird Obama eines Tages eine weitere große Rede halten, in dem er sich mit diesem Umstand befassen würde. Und vielleicht wird er Versäumtes nachholen und Hiroshima doch noch besuchen. Eines Tages... als ein mutiger Präsident und Friedensnobelpreisträger, von dem die Welt doch soo viel erwartet.

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Ja, man darf stolz sein: deutsche Schiffe haben die Nordostpassage für den Handel geöffnet! / The Independent: „A triumph for man, a disaster for mankind“

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