The New Yorker: USA ist schon dabei, das Nukleararsenal von Pakistan mit zu überwachen / “Drastic Plan” lets US monitor Pakistan’s nuclear arsenal / ארה“ב, פקיסטן: בקרה משותפת של פצצת האטום האיסלמית

New Yorker: US & Pakistan verhandeln über gemeinsame Kontrolle des Atompotentials / Independent, Großbritanien, übernimmt den Bericht aus den USA / New York Times: US Präsident Obama will 30,000 mehr NATO Soldaten in Afghanistan / Times, London, bringt diese Meldung als Aufmacher / Daily Mirror: der kleine Alex beim Begräbnis seines Opas, der in Afghanistan gefallen ist / Daily Mashriq, die Lokalzeitung in der pakistanischen Stadt Peshawar, berichtet in der Landessprache URDU über den gestrigen Anschlag; das sind die Bilder, die die muslimischen Anwohner heute in ihrem Wohngebiet vorfinden



דניאל דגן - Pakistan hat in letzter Zeit die USA mit umfangreichen Daten und Informationen über seine Nuklearanlagen versorgt, um die Kontrolle der sogennanten "Islamische Atombombe" besser zu gewährleisten. Das berichtet die amerikanische Zeitschrift The New Yorker.

Korrespondent Seymour Hersh beschreibt den Umstand, dass in der militärischen Führung von Pakistan die Neigung wächst, muslimischen Extremisten zu einer eigenen Atombombe zu verhelfen. Hinzu kommt die Gefahr, dass die Talibans und ihre Helfer innerhalb der pakistanischen Elite die Atomanlagen angreifen und dadurch eine nukleare Katastrophe auslösen.



Der Bericht des New Yorker wurde vom Generalstabschef der pakistanischen Armee General Tariy Majid scharf dementiert. Doch in Washington gilt es als offenes Geheimnis, dass Präsident Obama massiven Druck auf Pakistan ausübt, seine Nuklearanlagen praktisch von den Amerikanern kontrollieren zu lassen.

Hier ein Zitat aus dem Artikel (English). Ein hochrangiger amerikanischer Experte sagte dem New Yorker:

"The Pakistanis gave us a virtual look at the number of warheads, some of their locations, and their command-and-control system ... We got their security plans, so we could augment them in case of a breach of security." Diese Bilder aus der pakistanischen Zeitung Daily Mashriq erklären, warum US Präsident Obama so entschieden handelt und handeln muss. In pakistanischen Städten gehen fast täglich Bomben hoch. Das Land scheint in ein Chaos zu versinken. Der Terror der Talibans verunsichert die Bevölkerung und spaltet die politische Führung des Landes. Die Konsequenzen dieser Instabilität der Atommacht Pakistan können verheerend sein - für die Region und für die ganze Welt.

Im Westen denken vielen, dass der islamistische Terror sich vor allem gegen Christen und Juden richtet. Weit verfehlt. Der Terror von Al Kaida, Taliban, Hammas, Hizbollah und mehreren anderen, ähnlichen islamistischen Gruppen in aller Welt trifft vor allem die eigenen Glaubensbrüder. Millionen Muslime haben bereits mit ihrem Leben für Träume von Gottesstaat, Kalifat und Weltherrschaft durch den Islam bezahlt. Täglich werden es mehr.

Darum ist es vor allem im Interesse der Muslime selbst, sich dem eklatanten Missbrauch ihrer Religionslehre zu widersetzen. Das ist möglich. Das wird letzlich auch kommen.

Dann wird eine neue Grundlage für den großen Dialog der Kulturen geschaffen, die die Welt von der drohenden Konfrontation zwischen dem muslimisch geprägten Orient und dem christlich geprägten Westen befreien würde.

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Heinrich Heine: Es kämpfen Christ und Moslem, Nord und Süden / Die Liebe kommt am End‘ und macht den Frieden

Muslim World (English)

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