Mutiger Harper verteidigt Israel gegen Lügen & Hass; doch er hätte lieber vor dem Europa Parlament reden sollen

National Post: Harper hat Recht / The Other News: Freundschaft gut markiert / Mackay in MapleLeafWeb: Israel von Feinden umgeben / Shlomo Cohen: es hagelt Hetze; Canada schützt / The Times of Israel sowie Economist: Vorurteile gegen Juden gerade im Westen / Elhanan ben Ori in Srugim: Rohani täuscht den Westen / Ronny Gordon in Ma'ariv: Palästinenser Präsident Abbas lehnt Kompromiss ab



Der kanadische Premier Stephen Harper hat gestern eine mutige und sicherlich sehr wichtige Rede vor der Knesset in Jerusalem gehalten. Dabei hat er besonders Werte und Prinzipien unterstrichen, die für Canada, für den jüdischen Staat sowie für den ganzen Westen gelten. Darüber hinaus hat Harper klare Worte gefunden, um die Kampagne des Hasses zu beschreiben und zu verurteilen, die gegen Israel ausgerechnet im Westen stattfindet. In dieser Kampagne sieht der kanadische Ministerpräsident den alten Hass gegen Juden in einem neuen, modernen Gewand.



Die Worte von Harper reflektieren eine innere Überzeugung und verdienen viel Respekt, auch wenn man in einigen Puknten abweichende Meinungen vertritt. Der kanadische Ministerpräsident ist über die Haltung von ehemaligen Freunden des jüdischen Staates tief entäuscht und besorgt. Diese stehen bekanntlich unter starkem arabischem Druck. Doch statt Solidarität mit Israel zu zeigen, gehen sie den einfachen Weg, auf Jerusalem immer wieder herumzuhacken. Dämonisierung, Boykott und Delegitimierung sind die neuen Waffen, mit denen der jüdische Staat bekämpft wird. Mit diesen zu verachtenden Mitteln will man nun gezielt seine Existenz gefährden und ihn aus der Familie der Nationen ausschließen.

Canada ist nicht nur flächenmässig ein großes Land. Auch seine Haltung zu Israel zeigt  Größe, von der sich manche im Westen eine Scheibe hätten abschneiden sollen. Die Worte von Harper verdienen viel Beachtung nicht nur in seinem eigenen Land und Israel. Sie verdienen vor allem in Europa Aufmerksamkeit und sollten intensive Nachdenklichkeit auslösen. Denn es sind überwiegend hasserfüllte Kräfte in Europa - zu denen auch Regierungen gehören! - die sich von Israel kontinuierlich abwenden und nicht selten die Kampagne gegen den jüdischen Staat anstoßen und ohnehin maßgeblich finanzieren. An sich hätte Harper vor dem europäischen Parlament reden sollen, wo sich soviel Hass gegen Israel angestaut hat. Das wäre vielleicht eine wirksame Lektion gewesen.

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