Hugo Chávez ist tot; für Venezuela beginnt eine neue, hoffnungsvolle Ära / Duelo nacional: Ha muerto Chávez

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Hugo Chávez ist gestorben. Sein Werdegang ist höchst umstritten. Doch es steht fest, dass Chavez sein Land Venezuela zurückgeworfen und isoliert hat. Nun entsteht eine ganz neue Lage in Venezuela. Das Land bekommt eine Chance, sich vom Erbe des charismatischen, autoritären Machthabers zu erholen und einen neuen Weg zu einzuschlagen.



Die Hoffnung für Venzuela ist berechtigt. Das Land ist reich an Ölvorkommen und anderen Naturschätzen. Nicht umsonst wurde das legendäre Eldorado in den Weiten von Venezuela vermutet. Das Land hat ein enormes Potential, sich gut zu entwickeln und Wohlstand für seine Menschen zu sichern. Zudem verfügt Venezuela über eine breite, gut ausgebildete Mittelschicht, die durch Kreativität und unternehmerischen Geist zum Erfolg beitragen kann.

Doch leider wurde Venezuela viel zu lang sehr schlecht regiert. Früher durch korrupte Politiker, die eine Ausbeutung des Landes durch fremde Unternehmen zugelassen haben, um sich selbst zu bereichern. Später - in der Ära Chavez, die immerhin 14 Jahre andauerte - durch ideologische Blindheit. Die angebliche "sozialistische Revolution", die Chavez versprach, verkam zunehmend zur rhetorischen Floskel. An ihre Stelle traten wirtschaftliche Inkompetenz, Gleichmacherei, rechtswidriger Amtsmissbrauch sowie ein schlimmer Personenkult.

In der Aussenpolitik kehrte Venezuela dem Westen den Rücken und hat sich auf gefährliche Allianzen eingelassen - mit der Machtdynastie der Familie Castro in Cuba, mit dem Iran, mit dem Libyen des Diktator Gaddafi sowie mit dem syrischen Präsidenten Bashar Assad. Das lief schief. Das konnte nicht gut gehen. Somit hat sich Venezuela auch in Südamerika zunehmend isoliert, obwohl Chavez es schaffte, die Massen durch seine Redekunst immer wieder zu begeistern.

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