CeBIT 2013: unsere Kinder bringen uns die eigene Muttersprache bei! / Lesen Sie bitte diese Zeilen auch auf Tablets und Smartphones!

Apfel und Apple, früher und heute / Südwest Presse: moderne Tanzkunst / Hannover aktuell: auch Merkel zaubert / Spiegel: ...um die Wirtschaft anzukurbeln / ...und in einer schönen Realität zu landen (Fotos: Claudia Himmelreich)



Ein schöner, alter Spruch von Ephraim Kishon lautet sinngemäss: Israel ist das einzige Land in der Welt, in dem die Eltern die Muttersprache durch ihre Kinder erlernen und nicht umgekehrt. Dieser Spruch ist aber längst überholt. Heute ist es in der ganzen Welt üblich, dass Kinder die eigene Muttersprache besser beherrschen als ihre Eltern. Da wo es noch nicht der Fall ist, wird ein Land rückständig und findet kaum noch den Anschluß an die Modernität.



Ich weiß, das ist eine kühne Behauptung. Wie kann es sein, dass Kinder die Muttersprache besser beherrschen als wir die Erwachsenen? Die Antwort finden wir in der Definition dessen, was heute die Muttersprache ist. Gemeint ist nämlich die internationale, digitale Sprache, die das Leben immer stärker bestimmt. Ohne diese Sprache kommt man in unserer Welt nicht mehr zurecht. Und da haben die Kinder einen erheblichen Vorteil. Sie wachsen mit dieser Sprache auf, während wir "die Älteren" ständig Probleme haben und pausenlos aufholen müssen.

Erleben wir eine gute Entwicklung oder nicht? Die Frage ist eigentlich überflüssig. Wir erleben den Siegeszug einer Technologie, die keiner aufhalten kann. Damit müssen wir uns abfinden und das Beste daraus machen. Jeder von uns ist gut beraten, sich das notwendige Wissen einzueignen, um die vielen Vorteile für sich zu nutzen. Das tun immer mehr Menschen in der ganzen Welt. Das tue ich persönich täglich, indem ich über diese Website Tausende Leser erreiche - nun mit einem modernen Design und selbstverständlich auch auf Mobilgeräten. Mit Tablets und Smartphones sind Sie überall  dabei. Das ist meine Antwort auf die Krise der Printmedien.

Leider kann ich dieses Jahr die CeBIT Messe nicht besuchen. Doch ich verfolge die vielen Neuigkeiten aus der Ferne. Auch habe ich mir vorgenommen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Bei aller Wertschätzung zur digitalen Technologie - sie kann ein gutes Gespräch von Angesicht zu Angesicht nicht ersetzen. Es ist wichtig, sich wirklich mit den "Machern" unserer neuen Welt persönlich zu unterhalten. Allerdings rate ich zur Vorsicht. Man sollte nicht gleich jedes neue Gerät erwerben. Am besten wartet man ein oder zwei Jahre ab, bis sich Erfindungen bewähren. Eine Erfahrung wie bei Ikarus wollen wir doch nicht selbst machen.

Zurück zum Spruch von Ephraim Kishon. Meinen Freund, der 2005 verstarb, will ich gerne in Schutz nehmen. Sein Spruch war richtig zu seiner Zeit. Nach Israel kamen (und kommen immer noch) jüdische Flüchtlinge aus aller Welt - nicht zuletzt aus Arabien. Die meisten beherrschten nicht Hebräisch und hatten Mühe, diese Sprache schnell zu erlernen. Doch für die Kinder war das ein Kinderspiel. In nur wenigen Wochen konnten sie sich wunderbar in Hebräisch verständigen. Und somit kamen sie dazu, selbst die Lehrer spielen, die den Ältern die alte-neue Sprache beibringen.

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