Archiv-Anfrage:

Selbstkritik in der arabischen Welt – warum tun wir nichts für die eigenen Flüchtlinge?

Es ist ermutigend zu beobachten, wie sich viele Europäer um das Schicksal der arabischen Flüchtlinge kümmern, die in letzter Zeit Zuflucht auf dem alten Kontinent suchen. Der Einsatz für die verzweifelten Menschen sendet ein Signal der Menschlichkeit und erweckt Hoffnungen auf ein besseres Miteinander zwischen dem muslimisch geprägten Orient und dem christlich geprägten Westen. Die Betonung liegt auf Hoffnungen. Eine Gewissheit ist keineswegs da.

Die Golfmonarchien sind gefordert; Europa könnte eine Luftbrücke errichten, damit arabische Flüchtlinge in Arabien angesiedelt werden

Die Flüchtlingskrise in Europa ist noch lange nicht überstanden. Viele Asylsuchende kommen weiterhin in großen Zahlen aus Africa, aus dem fernen Afghanistan und neuerdings verstärkt aus den Kriegsgebieten im arabischen Raum - vor allem aus Syrien, aus dem Irak und aus Libyen. Alles deutet darauf hin, dass weitere, hunderttausende wenn nicht gar Millionen Menschen demnächst versuchen werden, den alten Kontinent zu erreichen. Trotz Lebensgefahr, trotz Ausbeutung durch Schlepp...

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Irak, Syrien, Yemen: was der Westen aus den eigenen Fehlern lernen kann

Höchst merkwürdig und zugleich lehrreich: der schon längst totgesagte syrische Präsident Bashar Assad hält sich erstaunlicherweise seit Jahren an der Macht, obwohl große Flächen seines Landes nicht mehr von ihm kontrolliert werden. Dabei zeigt sich auf eindrucksvolle Art und Weise, dass im komplizierten Gerangel der Interessen und Loyalitäten in arabisch-beherrschten Regionen die religiöse Komponente wohl die wichtigste ist.

Mauern, Zäune und Barrieren in Europa: Calais ist keinseswegs ein Einzelfall…

In Europa ist es immer noch politically correct zu behaupten, dass man gegen den Bau von Mauern, Zäunen und Barrieren sei. Die Bauwerke sind in der Regel hässlich. Sie trennen Menschen voneinander. Sie verhindern den Austausch von Waren und Ideen, oder schränken diese erheblich ein. Kurzum sie sind verpönt. Es wäre gut auf sie verzichten zu können.

Atomabkommen mit dem Iran: der orientalische Wettlauf um nukleare Aufrüstung kommt in Fahrt

Bei seiner gestrigen Pressekonferenz hat sich US-Präsident Barack Obama etwas Ungewöhnliches geleistet. Er hat nicht nur Fragen beantwortet, wie es bei solchen Veranstaltungen üblich ist. Mehrere Male hat er die Fragen an sich selbst gestellt. Diese hat er von einem Blatt Papier mit fertigen Notizen penibel und sehr bedacht vorgelesen. Fast wütend hat Obama die erfahrenen Journalisten im Raum belehrt: "Diese Frage haben Sie noch nicht gestellt... und auch diese noch nicht.....

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